„Deppensicher gibt´s nicht“, behauptet der geprüfte Fahrschullehrer und Verkehrspädagoge Dr. Fritz Menzl aus Feldkirchen an der Donau: „Es kracht deshalb so oft im Bindermichl, weil die Autofahrer die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände generell nicht einhalten. Der Fahrstreifenwechsel ist das Hauptproblem. Es gibt immer welche, die im letzten Moment die Spur wechseln - und dann scheppert´s.“
Beim Lokalaugenschein im Tunnel kritisiert Menzl am Nordportal: „Hier kommen zu viele Spuren zusammen. Besonders knapp ist es für jene, die von der Wiener Straße kommen und nach Leonding wollen.“ In der Gegenrichtung, von der A 1 kommend Richtung Zentrum, kritisiert Menzl: „Der Wegweiser Richtung Leonding stimmt optisch nicht ganz, man fährt unwillkürlich Richtung A 7 weiter.“
Von einer 50-km/h-„Bremse“, wie politisch urgiert, hält der Experte wenig: „Da kracht es noch öfter. Ideal wäre es, wenn die Lenker mit gleichmäßiger Geschwindigkeit im Tunnel unterwegs wären.“
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Foto: Markus Wenzel
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