"Man-yi" wütet
Taifun in Japan fordert mindestens drei Tote
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 216 Stundenkilometern hatte der nordöstlich weiterziehende Taifun im Süden und Westen des Inselreiches großen Schaden angerichtet. Mehr als 70 Menschen wurden verletzt, einige von ihnen schwer.
Mehr als 20.000 Menschen mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen. Mehr als 34.000 Haushalte waren ohne Strom. Auch am Sonntag mussten mehr als 200 Flüge gestrichen werden. Bahnstrecken waren unterbrochen, Straßen unpassierbar.
Tokio wurde von "Man-Yi" verschont. Der Sturm zog am Sonntag an der japanischen Hauptstadt vorbei. Auf seinem Weg in Richtung Nordosten schwächte sich "Man-Yi" ab, es wurden nur noch Spitzengeschwindigkeiten von 90 Kilometern pro Stunde gemessen. Dennoch warnten Meteorologen vor starkem Regen und hohen Wellen.
Der vierte Taifun der Saison gehört nach Angaben der Meteorologischen Behörde zu den stärksten, die das fernöstliche Inselreich im Monat Juli je heimgesucht haben. Normalerweise seien Taifune um diese Jahreszeit schwächer im Vergleich zu Herbst- Taifunen.
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