Aber erst bei einer Besichtigung gegen 10 Uhr in den rauchenden Trümmern wurde das wahre Ausmaß der Schäden im noblen Palais in der Josefstadt sichtbar. "Drei Büros waren völlig ausgebrannt, die Decken und Wände auch von den Löscharbeiten stark in Mitleidenschaft gezogen", schildert Oberstleutnant Robert Klug von der Kriminaldirektion 1.
Die Brandursache ist noch völlig unklar. "Derzeit deutet nichts auf Brandstiftung hin, weil sämtliche Zugänge ins Finanzamt ordnungsgemäß versperrt waren. Ein Feuerteufel müsste hochprofessionell ans Werk gegangen sein. Wir gehen daher von einem technischen Defekt, wie einem verschmorten Kabel, aus", so ein Chefermittler der Brandgruppe. Faktum ist, dass auch reihenweise brisante Steuerakten ein Raub der Flammen geworden sind.
von Florian Hitz, Kronen Zeitung
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