Verzweifelte Suche

Flugzeug in Kambodscha “verschwunden”

Ausland
26.06.2007 07:28
Einen Tag nach dem Flugzeugabsturz in Kambodscha fehlt von dem Wrack und den etwa 20 Menschen an Bord noch jede Spur. Hundertschaften von Armee und Polizei sind am Dienstag im vermuteten Unglücksgebiet rund 150 Kilometer südwestlich von der Hauptstadt Phom Penh im Einsatz gewesen. Das Gebiet liegt tief im Dschungel, und die Helfer wurden durch heftige Monsun-Regen stark behindert.

"Ich appelliere an alle Einwohner der Region, bei der Suchen zu helfen", sagte Ministerpräsident Hun Sen am Dienstag im Radio. Er wollte im Laufe des Tages selbst in die Region fahren.

Die Chartermaschine vom russischen Typ An-24 verunglückte irgendwo auf dem Weg von Siem Reap, wo die weltberühmte Tempelanlage Angkor Wat steht, in die bei Touristen beliebte Küstenstadt Sihanoukville, wie die Luftfahrtbehörde mitteilte. 

Nach Angaben des Flughafens in Siem Reap kamen 13 Passagiere aus Südkorea und drei aus Tschechien. Die Besatzung bestand aus fünf Kambodschanern und einem russischen Kopiloten.

Die Unglücksmaschine gehörte der kleinen Fluggesellschaft PMT Air. Die Fluglotsen verloren fünf Minuten vor dem geplanten Zeitpunkt der Landung am späten Vormittag den Kontakt mit dem Piloten. Die Absturzstelle wird in einem bergigen Dschungelgebiet 130 Kilometer südwestlich von Phnom Penh vermutet. 

Der letzte größere Flugzeugabsturz in Kambodscha ereignete sich 1997, damals kamen 65 Menschen ums Leben.

 

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