Verzweifelte Suche
Flugzeug in Kambodscha “verschwunden”
"Ich appelliere an alle Einwohner der Region, bei der Suchen zu helfen", sagte Ministerpräsident Hun Sen am Dienstag im Radio. Er wollte im Laufe des Tages selbst in die Region fahren.
Die Chartermaschine vom russischen Typ An-24 verunglückte irgendwo auf dem Weg von Siem Reap, wo die weltberühmte Tempelanlage Angkor Wat steht, in die bei Touristen beliebte Küstenstadt Sihanoukville, wie die Luftfahrtbehörde mitteilte.
Nach Angaben des Flughafens in Siem Reap kamen 13 Passagiere aus Südkorea und drei aus Tschechien. Die Besatzung bestand aus fünf Kambodschanern und einem russischen Kopiloten.
Die Unglücksmaschine gehörte der kleinen Fluggesellschaft PMT Air. Die Fluglotsen verloren fünf Minuten vor dem geplanten Zeitpunkt der Landung am späten Vormittag den Kontakt mit dem Piloten. Die Absturzstelle wird in einem bergigen Dschungelgebiet 130 Kilometer südwestlich von Phnom Penh vermutet.
Der letzte größere Flugzeugabsturz in Kambodscha ereignete sich 1997, damals kamen 65 Menschen ums Leben.
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