Monsun schlägt zu
Unwetter-Tote in Indien und Pakistan
Bereits am Samstag seien 43 Menschen durch die Unwetter getötet worden, "und heute wurden 185 weitere Opfer identifiziert", teilte der Minister weiter mit. Die Behörden hatten bereits am Samstag den Notstand ausgerufen.
Ein besonders schweres Gewitter hatte Karachi am Samstag binnen einer Stunde ins Chaos gestürzt. Menschen wurden von herabstürzenden Dächern oder zerstörten Stromleitungen getötet, der Sturm entwurzelte Bäume und brachte riesige Werbetafeln zum Umstürzen. Straßen waren überflutet, der Verkehr brach zusammen.
In Indien war der Bundesstaat Andhra Pradesh am Golf von Bengalen besonders schwer betroffen, wo allein 45 Menschen starben, berichtete der Sender CNN-IBN. Tausende Menschen verloren in den Fluten ihr Zuhause. Die Regierung richtete 95 Lager für die Betroffenen ein. Hunderte Menschen saßen am Sonntag noch immer in Bussen und Bahnen fest, die tief im Wasser standen und nicht weiterkamen, hieß es.
Schwer traf es am Sonntag auch die Großstadt Bombay, wo zwei Menschen starben. Dort waren im Stadtzentrum auch die großen Straßen überschwemmt. Autos mussten durch die Fluten geschoben werden. Auch der Bahn- und Flugverkehr in Indiens Finanzmetropole war betroffen. Für die nächsten Tage ist keine Besserung in Sicht. Die Wetterdienste rechnen in den Bundesstaaten mit weiteren Unwettern.
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