Knalleffekt
New Yorks Bürgermeister verlässt Republikaner
Nach einem Onlinebericht der "New York Times" warf Bloomberg der Regierung von US-Präsident George W. Bush vor, keine offene Politik mehr zu betreiben, sondern sich aus Angst vor den Meinungsumfragen "im Hintergrund zu verstecken".
Der Parteiaustritt und die Schelte für Washington lösten der Zeitung zufolge erneut Spekulationen darüber aus, ob Bloomberg sich 2008 als Unabhängiger am Wahlkampf um das Weiße Haus beteiligen will. Er hatte die Frage in Interviews bisher stets offen gelassen. Bloomberg war jahrelang Mitglied der Demokraten und hatte sich erst kurz vor dem Rennen um das Bürgermeisteramt in New York im Jahr 2000 den Republikanern angeschlossen.
Zumindest finanziell wäre Bloomberg anderen Kandidaten im Wahlkampf um das Präsidentenamt gegenüber im Vorteil, schrieb die "New York Times". Für seine beiden Wahlkämpfe in New York hätte er mühelos 150 Millionen Dollar aus der eigenen Tasche gezahlt. Auch das das Rennen um das Präsidentenamt würde Bloomberg problemlos selbst finanzieren können.
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