“Keine privaten Geschäfte mit unserem Wasser!“, trommelt SP-Chef Erich Haider weiter. Wobei der Umfang dieser - derzeit rein öffentlichen - Geschäfte bescheiden ist, wie die FP-Politiker Günther Steinkellner und Lutz Weinzinger betonen: „Auch wenn Erich Haider und Genossen den Oberösterreichern weismachen wollen, dass es um den Ausverkauf „unseres Wassers geht“ so sprechen die Zahlen eine andere Sprache. Die Fakten zeigen deutlich, dass die SP versucht, die Energie AG für parteipolitische Zwecke zu missbrauchen.“
Tatsächlich ist das heimische Wassergeschäft der Energie AG klein: Die insgesamt 57,5 Millionen Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2005/2006 wurden größtenteils in Tschechien erzielt, auf die jetzt so wild umstrittene WDL (mit bloß 17 Mitarbeitern) entfielen nur 3,8 Millionen Euro, also schlichte 0,35 Prozent des Gesamtumsatzes der ganzen Energie AG. Mit etwa 100.000 versorgten Einwohnern in OÖ hat die WDL hier einen Marktanteil von nur 7 Prozent.
Insgesamt (Österreich und Tschechien) machte die Wassersparte der Energie AG 2005/06 2,1 Millionen Euro Gewinn.
Foto: Chris Koller
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.