Plus bei Liwest:

Digitalfernsehen löst Kabel-TV-Boom aus

Oberösterreich
02.06.2007 17:02
Das Ende des digitalen Antennen-Fernsehens in weiten Teilen Oberösterreichs löste einen Boom bei lokalen Kabel-TV-Betreibern aus. Allein bei der Linzer Liwest verzeichnete man ein Plus von etwa zwanzig Prozent. Aber auch bei Hardware-Herstellern klingeln die Kassen dank Umrüstung auf Digital-TV kräftig.

Morgen, Montag, werden die analogen Signale der Fernsehsender Lichtenberg, Freinberg und Gaisberg abgeschaltet - das Ende des bisherigen Antennen- und Satellitenfernsehens. Um weiterhin ORF1 und 2 sowie ATV empfangen zu können, müssen so genannte dvb-t-Boxen zwischengeschaltet werden. Betroffene Fernsehkunden werden seit Mitte Mai automatisch durch eine Laufschrift am Bildschirm darauf hingewiesen. Wer bereits ein digitaltaugliches Fernsehgerät oder digitalen Satellitenempfang hat, erspart sich diese Digital-Box.

Aber auch Kabel-TV-Kunden ersparen sich die Aufrüstung, die dem einschlägigen Handel einen kräftigen Umsatzschub beschert. „Wir haben im Vergleichszeitraum zum Vorjahr jetzt im ersten Quartal um etwa zwanzig Prozent mehr Analog-Kunden“, berichtet Mag. Günther Singer, kaufmännischer Geschäftsführer der Liwest. Über analoges Kabel können digitale ORF-Sendungen ohne Zusatzgeräte empfangen werden. Wer Fernsehprogramme über Kabel digital empfangen will, braucht eine dvb-c-Box oder eine nhp-Kabelbox für interaktives Digital-TV.

Nach wie vor haben viele TV-Kunden aber Probleme mit der Umstellung  diese können sich morgen, Montag, am „Krone“-Telefon von Experten Tipps holen.

 

 

Foto: Liwest

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