Bei voller Fahrt
Lokführer fällt bei 120 km/h aus dem Zug: Tot!
Ausland
01.06.2007 12:19
Ein Lokführer ist in Berlin bei Tempo 120 aus dem Zug gefallen. Der 41-Jährige stürzte in der Nacht zum Freitag zu Tode. Der aus Budapest kommende Eurocity wurde durch die automatische Notbremsung gestoppt, nachdem er führerlos geworden war. Die Fahrgäste blieben unverletzt und setzten ihre Reise später in einem anderen Zug fort.
Zunächst ist die Polizei lediglich über die Notbremsung informiert worden. Als die Beamten den stehenden Zug untersuchten, bemerkten sie das Fehlen des Lokführers. Rund eine Stunde später entdeckten sie die Leiche des Mannes rund 200 Meter vom Bahnhof Lichterfelde-Süd in einem Graben neben den Gleisen. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Die Kriminalpolizei untersucht, warum der Mann aus dem Zug stürzte. Sicher ist nach Angaben der Polizei nur, dass die Loktür geöffnet und die so genannte Sicherheitsfahrschaltung nicht mehr bedient wurde. Falls ein Lokführer diese nicht alle 30 Sekunden betätigt, wird nach einer kurzen optischen und akustischen Warnung automatisch gebremst.
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