Präsidententreffen
In Brünn tagen 18 Staatsoberhäupter
Die Schwerpunkte der informellen zweitägigen Beratungen in Brünn werden die Probleme und die Zukunftschancen Zentraleuropas sein. Auch EU-Themen werden die Präsidenten voraussichtlich besprechen. Bundespräsident Fischer wird am Rande der gemeinsamen Beratungen am Freitag mit seinem Amtskollegen aus Serbien, Tadic, und Polen, Kaczynski, bilaterale Gespräche führen. Am Samstag ist ein solches mit dem tschechischem Präsidenten Klaus und dem albanischen Staatsoberhaupt Moisiu geplant.
Tausende Menschen waren am Freitag zum Brünner Freiheitsplatz gekommen, um die Begrüßungszeremonie zu sehen. Einige Präsidenten, unter ihnen Bundespräsident Fischer, erhielten bei ihrem Eintreffen spontanen Beifall. Nach einem gemeinsamen Mittagessen beginnt am Nachmittag die erste Arbeitssitzung der Präsidenten.
Die Idee für ein regelmäßiges Treffen der zentraleuropäischen Staatspräsidenten war im Sommer 1993 entstanden, als der frühere Bundespräsident Klestil seine damaligen Amtskollegen aus Deutschland, Slowenien, der Tschechoslowakei und Ungarn bei der Eröffnung der Salzburger Festspiele traf. Von Anfang an stand die Annäherung der mitteleuropäischen Staaten an die EU im Mittelpunkt der Beratungen.
Heute gehören der Präsidenten-Initiative Albanien, Bosnien- Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Italien, Kroatien, Mazedonien, Moldawien, Montenegro, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und die Ukraine an.
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