Protest-Aktion
Tote Wale vor dem Brandenburger Tor
Sie zeigten laut Greenpeace deutliche Spuren von Fischernetzen - ein Zeichen dafür, dass sie vermutlich in Netzen ertrunken sind - oder Verletzungen durch Schiffsschrauben.
Eine Woche vor der Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Anchorage (Alaska) wollte Greenpeace so auf die Bedrohung der Tiere durch Fischfang, Schiffe und Umweltgifte aufmerksam machen.
Demnach ertrinken jede halbe Stunde 17 Wale in den Weltmeeren als Beifang in Fischernetzen. Andere verenden durch Umweltgifte und Unterwasserlärm. "Wenn die IWC sich nur mit der Jagd beschäftigt, greift dies zu kurz. Es ist an der Zeit, dass die Tiere umfassend geschützt werden", sagte Greenpeace-Meeresbiologin Stefanie Werner.
Mit der Aktion in Berlin forderte Greenpeace zugleich die Bundesregierung auf, in Europa eine Vorreiterrolle beim Schutz der Wale einzunehmen. Es seien großflächige Meeresschutzgebiete nötig, die mindestens 40 Prozent der Ozeane ausmachen.
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