Panik im Zoo
Gorilla bricht aus und attackiert Besucher
Ausland
19.05.2007 13:01
Ein 180 Kilogramm schwerer Gorilla ist im Blijdorp-Tierpark in Rotterdam aus seinem Gehege ausgebrochen und hat Panik unter den Besuchern ausgelöst. Er biss eine Frau und verletzte noch mindestens drei weitere Personen. Der Zoo wurde evakuiert. Der elf Jahre alte Affe Bokito wurde schließlich in einem Restaurant in die Enge getrieben und betäubt.
Es ist unklar, wie der Gorilla entkommen konnte, zumal sein Gehege von einer hohen Mauer umgeben ist. Ebenso bemerkenswert ist es, dass er auf irgendeine Art und Weise den Wassergraben überwinden konnte. Gorillas können gewöhnlich nicht schwimmen, betonte Zoodirektor Ton Dorrestijn.
Im Restaurant Menschen attackiert
Als er auf freiem Gelände ankam, geriet der Affe außer sich. Bokito gelangte auf einen Gehweg für Besucher und rannte dann blitzschnell zum Oranje-Restaurant, wo er Tische und Stühle umwarf. Dabei attackierte er auch Menschen.
Mit Hilfe einer Betäubungspatrone wurde der Gorilla gefangen. Er soll aber nicht eingeschläfert werden, versicherte die Direktion. Vielmehr werde das Gehege umgestaltet. Bokito hat unter den Gorillas im Zoo von Rotterdam den Rang des Rudelführers.
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