Fluss statt Meer
Verirrte Buckelwale halten Tierschützer auf Trab
Dazu wurden von einem Boot aus Lautsprecher in das Flusswasser nahe der kalifornischen Landeshauptstadt San Francisco herabgelassen. Wie Joe Cordero von der US-Behörde für Klima und Ozeanographie (NOAA) dem Sender CNN sagte, blieben die Meeressäuger jedoch zunächst unbeeindruckt. "Aber wir stehen ja erst am Anfang", tröstete Cordero.
Vor 22 Jahren hatte der Buckelwal "Humphrey" nach einer ähnlichen "Irrfahrt" mit Hilfe von Schallplatten-Walgesängen den Weg zurück in den Pazifischen Ozean gefunden. Millionen Menschen rund um die Welt hatten damals via Rundfunk und Fernsehen Anteil an der Rettungsaktion genommen.
Die Walmutter und ihr Junges waren am vergangenen Wochenende vom offenen Pazifik unter der Golden-Gate-Brücke bei San Francisco falsch ins Süßwasser abgebogen. Die Zeit für eine Rettung drängt, da die Wale auf ihrem Irrweg bereits verletzt worden sind. Vermutlich Schiffsschrauben in der Bucht von San Francisco haben tiefe Schnittwunden auf ihrem Rücken hinterlassen.
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