Kasernen-Verkauf

Steyrs ¿Filetstück¿ hat einige Auflagen

Oberösterreich
09.05.2007 18:58
Ist eh Zeit geworden! So reagieren die meisten Steyrer darauf, dass nach zehn Jahren ein „seriöser Kaufinteressent“ (Sivbeg-Sprecher Ernst Eichinger) eine Kaufoption gezogen hat. Wobei dieser Auflagen zu erfüllen hat.

Denn Bürgermeister David Forstenlechner betont: „Wir haben von einem Architekturbüro in Wien ein Nutzungskonzept erstellen lassen. Daran sollte sich der Käufer orientieren.“ Wer die Käufer des 60.000-Quadratmeter-Areals, für das rund 7,5 Millionen Euro fällig sind, ist, wird offiziell weiter geheim gehalten. Obwohl aus gut informierten Kreisen durchsickerte, dass es sich bei den Interessenten, wie berichtet, um jene Gruppe um Karlheinz Langwieser und Gernot Rumpold handeln soll, die den alten Bahnhof in Bad Hall erworben hat. Was der Bürgermeister dementiert. „Bei mir waren zwei Herren, die aber meines Wissens mit dieser Gruppe nichts zu tun haben.“ Wer diese Herren sind, wollte er nicht verraten - Langwieser selbst war für eine Stellungnahme nicht erreichbar…

Was nichts daran ändert, dass die Käufer Vorgaben zu erfüllen haben. „Ein kleiner Bereich des Areals soll für Gewerbe und Handel zur Verfügung stehen, dazu sollten auch Wohnungen entstehen“, erklärt Forstenlechner, der nachlegt: „Das ist das ,Filetstück´ der Stadt, dafür haben wir eine Menge Vorschläge.“ Wobei er aber betont, dass „wir zu Kompromissen bereit sind“. 

Muss sich nur noch der Käufer deklarieren - was angeblich in den nächsten Tagen passieren soll...

 

 

 

Foto: Johannes Markovsky

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