Nicht so lustig fand diesen Scherz unter anderem die "Landesvereinigung für eine pornofreie Umwelt". "Das dauerte lange, bis ihnen jetzt eine Ausrede eingefallen ist", meinte eine Verbandssprecherin. Heftig protestierte auch der Nudistenverband, der den Atlas als allzu kräftige Aufforderung zum Abbau von durchaus sinnvollen Hemmschwellen in freier Natur ansah. "Auch wenn wir nackt herumlaufen, haben wir trotzdem genauso gut entwickelte Schamgefühle wie alle anderen", sagte Nudisten-Pressechef Kim Bindesbøll Andersen in der Zeitung "Politiken".
Der Naturschutzverband hatte im Rundfunk dazu aufgefordert, besonders gut für Schäferstündchen geeignete Plätze zu benennen. Man wolle die Menschen "zu einer umfassenden und vielfältigen Nutzung der Natur animieren", hieß es.
Dem Verband liege aber sehr am Herzen, dass Paare bei der erotischen Nutzung der Natur das Schamgefühl anderer Menschen nicht verletzen sowie nach dem Zusammenfalten ihrer mitgebrachten Decke "sorgfältig aufräumen".
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