Doch nicht niedlich
Ameisenbär tötet Tierplegerin
Kurz vor ihrem Tod ist ihr ein Bein amputiert worden, was ihr Leben aber nicht mehr retten konnte. Die mit Schwanz bis zu zwei Meter langen und 40 Kilogramm schweren Nasenbären, die nur in Südamerika vorkommen, gelten als scheue Fluchttiere. Fühlen sie sich in die Ecke gedrängt, können sie mit ihren kräftigen langen Krallen an den Vorderbeinen zu tödlichen Angreifern werden.
Die bis zu fünf Zentimeter langen Krallen benutzen die Tiere mit der rüsselartigen zahnlosen Schnauze, um Termitenhügel aufzubrechen und ihre Beute mit langer Zunge aufzuschlecken. Wer einmal in die Fänge eines angreifenden Ameisenbären geraten sei, habe kaum eine Überlebenschance, wurde eine frühere Pflegerin des Tieres zitiert. Die Frau sagte auch, sie sei von dem als "bösartig" bekannten Tier angegriffen worden und habe deshalb gekündigt. Der Zooleitung warf sie vor, das Risiko gekannt zu haben und die Pflegerin dennoch zum Füttern in das Gehege geschickt zu haben.
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