Doch nicht niedlich

Ameisenbär tötet Tierplegerin

Ausland
13.04.2007 17:10
Ein Ameisenbär hat eine argentinische Tierpflegerin in einem Zoo bei Buenos Aires angefallen und sie mit seinen extrem kräftigen Krallen lebensgefährlich verletzt. Die 20-Jährige ist wenig später auf der Intensivstation eines Krankenhauses an Herzversagen gestorben.

Kurz vor ihrem Tod ist ihr ein Bein amputiert worden, was ihr Leben aber nicht mehr retten konnte. Die mit Schwanz bis zu zwei Meter langen und 40 Kilogramm schweren Nasenbären, die nur in Südamerika vorkommen, gelten als scheue Fluchttiere. Fühlen sie sich in die Ecke gedrängt, können sie mit ihren kräftigen langen Krallen an den Vorderbeinen zu tödlichen Angreifern werden.

Die bis zu fünf Zentimeter langen Krallen benutzen die Tiere mit der rüsselartigen zahnlosen Schnauze, um Termitenhügel aufzubrechen und ihre Beute mit langer Zunge aufzuschlecken. Wer einmal in die Fänge eines angreifenden Ameisenbären geraten sei, habe kaum eine Überlebenschance, wurde eine frühere Pflegerin des Tieres zitiert. Die Frau sagte auch, sie sei von dem als "bösartig" bekannten Tier angegriffen worden und habe deshalb gekündigt. Der Zooleitung warf sie vor, das Risiko gekannt zu haben und die Pflegerin dennoch zum Füttern in das Gehege geschickt zu haben. 

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
13.04.2007 17:10
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung