Tödliches Meer
Schiff kentert: Acht Matrosen ertrunken
Es gebe so gut wie keine Chance mehr, die Vermissten in dem kieloben schwimmenden Schiff lebend zu finden, sagte eine Sprecherin der Küstenwache. Der Einsatz von Tauchern und anderen Marineangehörigen sei deshalb von einer Rettungs- zu einer Bergungsaktion herabgestuft worden, hieß es bei der Royal Navy. "Das ist eine große Tragödie", sagte der norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg dem Sender NRK. Alle Norweger würden an der Trauer Anteil nehmen.
Das Spezialschiff "Bourbon Dolphin" war am Donnerstagabend mit 15 Norwegern an Bord rund 160 Kilometer vor den Inseln bei kräftigem Wind nahe einer Öl-Bohrinsel gekentert. 10 der 15 Besatzungsmitglieder konnten kurz danach aus dem Wasser geborgen werden.
Ursache unklar
Die britischen Behörden kündigte eine genaue Untersuchung zur Ursache des Unglücks an. Medienberichten, wonach ein mit dem Schiff verbundener Anker der Öl-Plattform abgerutscht sei und die "Bourbon Dolphin" dadurch auf die Seite geworfen habe, wurden zunächst nicht bestätigt.
Symbolbild
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.