In letzter Sekunde
US-Flugzeug von Israel beinahe abgeschossen
Daraufhin hätten sich israelische Kampfjets der Boeing 777 genähert, um sie notfalls abzuschießen. Die Luftwaffe sei davon ausgegangen, dass es sich um ein von Terroristen entführtes Flugzeug gehandelt habe. Nach israelischen Medienberichten befanden sich 256 Menschen in der Maschine.
Ministerpräsident Ehud Olmert sei von dem Vorfall informiert gewesen. "Wir waren näher daran als je zuvor, ein Passagierflugzeug abzuschießen", zitierte die israelische Zeitung "Jediot Achronot" am Donnerstag einen Repräsentanten der Luftwaffe. Mehrere Funkrufe seien sechs Minuten lang unbeantwortet geblieben. Zwischendurch habe man nur "beunruhigendes Gemurmel" am anderen Ende gehört. Daraufhin sei ein Kommando zum "Schutz des israelischen Luftraums" erteilt worden.
Erst wenige Kilometer vor der israelischen Küste habe sich der Pilot dann mit einer klar verständlichen Bitte um Landeerlaubnis gemeldet. Er habe die vorherigen Funkrufe nicht gehört, sei aber auf die Kampfflugzeuge aufmerksam geworden. Die Passagiermaschine wurde schließlich von vier Militärjets bis zum Flughafen bei Tel Aviv eskortiert und erhielt Landeerlaubnis.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.