Obwohl in den ersten Wochen der 100er-Beschränkung so gut wie niemand angezeigt wurde und es auch jetzt Tage gibt, an denen kein Polizist lasert, spülte die Luftbremse schon fast 1,7 Millionen Euro Strafen in die Kassen. Selbst der SP-Verkehrsminister Werner Faymann kritisierte schon die „oberösterreichische Lösung“ zwischen ÖVP und Grünen.
Jeder fünfte Verkehrssünder muss wegen der Übertretung des „Lufthunderters“ mit der Führerscheinabnahme rechnen. „Aber da gibt es natürlich in vielen Fällen Einsprüche vor dem Unabhängigen Verwaltungssenat“, weiß man bei der BH Linz-Land. Und diese Einsprüche sind derzeit in Bearbeitung.
Jetzt will man die 100er-Bremse loswerden und durch jenes Gerät ersetzen, das auf einer elektronischen Tafel die Geschwindigkeitsbeschränkung vorgibt, wenn die Schadstoffwerte überschritten werden. Bis heute wäre das nie der Fall gewesen. „300.000 Euro sind vom Land für die Vorfinanzierung fixiert“, sagt Landesrat Rudi Anschober.
Foto: Johannes Markovsky
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