50.000 ohne Wasser
Trinkwasser wird auf Salomonen knapp
Ausland
06.04.2007 07:59
Nach dem Tsunami auf den Salomonen wird im Katastrophengebiet das Trinkwasser knapp. Die neueste Berichte besagen, dass der Zugang zu sauberem Trinkwasser genauso wie die generellen sanitären Bedienungen sehr schlecht seien, erklärte die Regierung in Honiara am Freitag. Die Hilfsorganisation Save the Children Australia hat Abhilfe angekündigt.
Tausende Wasser-Reinigungstabletten sowie zehn tragbare Wasserfilter seien auf dem Weg zur Insel Gizo, die am stärksten betroffen ist, hieß es. Mit der Ausrüstung, die noch am Freitag eintreffen solle, könne etwa 15.000 Menschen geholfen werden.
Im Katastrophengebiet brachen Durchfallkrankheiten aus. Die Flutwelle hatte die meisten Wassertanks beschädigt. Zudem sind viele Brunnen durch Meerwasser verschmutzt. Fünf Tage nach der Katastrophe vom Montag werden noch immer bis zu 100 Menschen vermisst.
Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind von dem Tsunami rund 50.000 Menschen betroffen. Das ist etwa die Hälfte der Einwohner in diesen Gebieten der Salomonen.
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