Das Leben in einem Mietshaus hat allerhand „Stoff“ zu bieten: kotzende Schwangere, eifersüchtige Künstler, neugierige Nachbarinnen, einsame Singlefrauen, allein gelassene Machos, überforderte Ehemänner, neugierige Briefträger, hundeliebende Nachbarn. Verena Koch, Autorin und Regisseurin in Personalunion, hat aus diesen Zutaten für die Linzer Kammerspiele ziemlich einfache Hausmannskost gekocht: mit vorhersehbaren Pointen und langweilig im Geschmack - aber über denselben lässt sich bekanntlich gut streiten.
Ich für meinen Teil möchte „Ich brauch Tapetenwechsel“ lieber wieder von Hildegard Knef hören, und der Umgang mit Belafontes „Banana Song“ oder „Our House“ kratzt hart an meiner persönlichen Toleranzschwelle für Peinlichkeiten. Aber um auch etwas Positives zu schreiben: Die Idee mit der Bauarbeiter-Band gefällt mir, und ich habe zumindest Katharina Solzbacher, Julia Ribbeck und Joachim Rathke gerne zugeschaut und -gehört.
Weitere Aufführungen: 7., 13. und 14. April
Foto: Brachwitz
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.