SP-Geschäftsführer

Nach ¿grobem Keil¿ folgt ¿Brückenbauer¿

Musik und Gemeindepolitik haben den neuen SP-Geschäftsführer Christian Denkmaier geprägt: „Ich bin ein Brückenbauer“, stellt er sich vor. Vorgänger Reinhard Winterauer hatte sich mit der Bemerkung verabschiedet: „Auf grobe Klötze gehören grobe Keile. Ich habe nie bestritten, dass ich ein grober Keil bin.“

Konkretes Angebot zur Verbesserung des desolaten Klimas zwischen SP und VP: „Ich habe unseren Anwalt beauftragt, außergerichtliche Lösungen für die Verfahren zu finden, die aus dem Wahlkampf 2003 noch offen sind.“ Darüber hinaus sucht Denkmaier, der Linzer Musikschuldirektor war und Bürgermeister von Neumarkt im Mühlkreis ist, direkte Gespräche mit Spitzen der anderen Parteien.

„Dahinter stehen die Erfahrung der Gemeindepolitik und der Wunsch der Bevölkerung nach konstruktiver Arbeit in der Politik“, so Denkmaier, der nach dem „neuen Selbstbewusstsein“, das die SP in der Ära Winterauer gewonnen habe, nun „neue Wege und neue Zielgruppen im Sinn der Mehrheitsfähigkeit“ sucht.

Beim Landesparteitag im April will er die SP darauf einstimmen, 2009 stärkste Partei zu werden, und zitiert Bruno Kreisky: Er wolle die Oberösterreicher überzeugen, „ein Stück Weges mit der SP zu gehen“.

 

 

Foto: rubra

 

Montag, 17. Mai 2021
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