29.03.2007 14:40 |

Einkommenskluft

Kluft zwischen Arm & Reich in den USA größer

Die Einkommenskluft zwischen den reichsten Amerikanern und dem Rest der US-Bevölkerung wird immer größer. Die 300.000 reichsten Amerikaner verfügen insgesamt über fast genau so hohe Gesamteinkommen verfügten wie die 150 Millionen US-Bürger am unteren Ende der Skala.

Pro Kopf hat diese Gruppe der New York Times zufolge 440 mal höhere Einkommen als der Durchschnitt in der unteren Hälfte. Damit hat sich der Abstand seit 1980 fast verdoppelt.

Ein Prozent der Amerikaner verdienen mehr als 1,1 Millionen im Jahr
Die Gesamteinkommen in den USA haben 2005 um neun Prozent zugelegt. Hingegen sind die Einkommen von 90 Prozent der Amerikaner im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent oder 172 Dollar gefallen. Der Einkommenszuwachs ist weitgehend auf das obere Prozent entfallen. Ihre Einkommen sind im Schnitt um 139.000 Dollar oder 14 Prozent auf mehr als 1,1 Mio. Dollar pro Jahr gestiegen.

Reichste US-Bürger verdienen jedes Jahr mehr
Die Bezüge der einkommensstärksten Amerikaner - ein Zehntel Prozent aller US-Bürger – sind 2005 um durchschnittlich 908.000 Dollar auf 5,6 Mio. Dollar pro Jahr gestiegen. Die Einkommensstärksten - ein Hundertstel Prozent der Gesamtbevölkerung - hatten 2005 im Schnitt sogar um fast 4,4 Mio. Dollar auf 25,7 Mio. Dollar zugelegt. Die Zeitung gab dafür vor allem die gestiegenen Aktienkurse und die höheren Unternehmensgewinne als Ursache an.