Loch im Boden
Bahntunnel in China eingestürzt
Ausland
29.03.2007 09:43
Beim Einsturz eines für die Olympischen Spiele 2008 geplanten U-Bahn-Tunnels in Peking sind sechs Arbeiter ums Leben gekommen. Die Männer wurden unter Tonnen von Erde und Beton begraben, ihre Überlebenschancen seien gleich null. Durch den Zusammenbruch des Tunnels, der zu einem Ausgang der Station führen sollte, wurde ein großes Loch in den darüber liegenden Boden gerissen.
Medienberichten zufolge soll ein Unternehmer versucht haben, den Vorfall zu vertuschen. Er habe den Unglücksort abgesperrt und den Bauarbeitern ihre Mobiltelefone abgenommen.
84 Kilometer neue U-Bahn-Strecke
Der Vorfall ist nur der jüngste in einer Serie von Einstürzen und Wassereinbrüchen auf der 25 Kilometer langen Linie. Im Juni wurden bei einem Einsturz zwei Menschen getötet. Peking gibt derzeit 40 Milliarden Dollar aus, um sich auf die Olympischen Spiele vorzubereiten. Bis zum August kommenden Jahres sollen unter anderem 84 Kilometer neue U-Bahn-Strecke entstehen.
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