Zutritt verweigert
Iran verweigert UNO-Inspektoren Zutritt
In dem Bunker in Natanz haben die Iraner für ein Pilotprojekt hunderte Zentrifugen zur Anreicherung von Uran installiert. Geplant ist nach iranischen Angaben die Einrichtung von 3.000 Zentrifugen. Im Februar hatte die Internationale Atomenergiebehörde mitgeteilt, Teheran habe Zugang zu der Anlage in Natanz zugesichert.
Zuvor hatte Teheran nach IAEO-Angaben ein Ultimatum des UNO-Sicherheitsrats zum Stopp seiner Urananreicherung verstreichen lassen. Demnach hatte Teheran die Anbringung von Überwachungskameras in der Atomanlage verweigert.
Der Westen, insbesondere die USA, verdächtigen den Iran, sein Atomprogramm zum Bau einer Atomwaffe zu nutzen. Nach der iranischen Weigerung, die Urananreicherung einzustellen, beraten die fünf Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats sowie Deutschland derzeit über eine neue Resolution der Vereinten Nation zur Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran.
Die 15 Ratsmitglieder sollten noch in dieser Woche über weitere Strafmaßnahmen gegen Teheran abstimmen, sollte es weiter an seiner Urananreicherung festhalten.
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