"Manchmal diktiert die Musik die Stimmung, ein anderes Mal sind die Menschen so aufgekratzt, dass du dich ihnen fügen musst", erklärte sie im "Krone"-Interview das Geheimnis ihres Funkenfluges. Nicht nur das Publikum hörte auf sie, auch Nelly hört auf ihre Fans.
Und so suchte sie immer wieder ihre Nähe, schlenderte von ihrer futuristisch anmutenden Bühne, komplett in elegantem Weiß gehalten, auf einen kleinen Steg, um auf Tuchfühlung zu gehen.
Mal ist sie die Dancefloor-Diva, die im glitzernden Silberkleidchen eine gute Figur macht, mal die Ballprinzessin in Abendrobe. Nelly Furtado wandelt sich, so wie ihre Musik es tut. Sie zwitschert "Im Like A Bird", donnert "Maneater" und jubiliert mit "All Good Things (Come To An End)". "Ich mag es laut und schnell", gestand sie der "Krone" - und laut und schnell wurde es dann bei ihrer Fußball-Hymne "Forca".
Die Fans, die beim Refrain lauthals einsetzten, wurden mit einem Fußballregen belohnt. Ein wunderbarer Pop-Abend, der mit Abwechslung punktete. Der größte Fan wartete allerdings im Backstagebereich: Töchterchen Nevis, die auf der ganzen Tour mit dabei ist. Denn sobald Nelly die Bühne verlässt, streift sie die Glitzerrobe ab und schlüpft dann in ihre wohl größte Rolle: vom Rockstar zur Mama.
Franziska Trost, Kronen Zeitung
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