Wunsch respektiert
Unheilbar krank: Spanierin darf sterben
"Ich bin im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte und habe mich frei entschieden, jede weitere Behandlung abzulehnen, weil ich genug von diesem abhängigen Leben habe", erklärte Immaculada Echevarra, die nur noch Zehen, Finger und die Gesichtsmuskeln ein wenig bewegen kann. Die spanische Ethikkommission und 20 Juristen haben jetzt beschlossen, ihren Wunsch zu respektieren.
"Will als Kämpferin in Erinnerung bleiben!"
Die katholische Kirche hat diese Entscheidung sofort als "weiteren Schritt zur Legalisierung der Sterbehilfe, die stets gegen den Menschen, sein Leben und seine Würde verstößt", scharf verurteilt. "Das ist das Beste, was mir je widerfahren ist", erklärte die Patientin hingegen glücklich. "Ich habe erstmals das Gefühl, dass mein Leben nur mir gehört, und will allen als Kämpferin in Erinnerung bleiben!"
Eilig hat sie es mit dem Sterben derzeit gar nicht: Sie will sich noch von einigen Menschen verabschieden und dann in ihrer vertrauten Umgebung schmerzlos, ohne großes Aufsehen sterben.
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