Auch der Saldo aus Geburten und Sterbefällen (Geburtenbilanz) fiel 2006 mit plus 3.338 positiv aus. Die Säuglingssterblichkeit lag mit 3,6 Promille erstmals in der Geschichte Österreichs unter der vier Promille-Marke. Die meisten Sterbefälle des Vorjahres ereigneten sich im März (6.555) die wenigsten im September (5.524).
Mehr Tote als im Jahr davor wurden in den Bundesländern Vorarlberg (+3,5 Prozent), Burgenland (+1,5) und Steiermark (+0,3) registriert. In allen anderen Bundesländern meldeten die Standesämter weniger, wobei die deutlichsten Rückgänge in Tirol (-3,3), Salzburg (-3,1) und Niederösterreich zu verzeichnen gewesen sind. In Oberösterreich wurde mit 0,7 Prozent ein unterdurchschnittlicher Rückgang der Sterbefälle ermittelt.
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