"Wenn das Projekt mit der Lärmampel funktioniert", berichtet Peter Much vom Pädagogischen Institut des Bundes, "hätten wir einen sehr einfachen Weg gefunden, ein großes Problem zu lösen."
Die Ampel ist individuell einstellbar und schaltet auf Rot, sobald der Geräuschpegel zu hoch wird. Dies solle aber, so Much, nicht als Strafandrohung verstanden werden, sondern ausschließlich die Selbstkontrolle der Schüler unterstützen, die oft gar nicht merkten, dass sie zu laut seien.
Die Direktorin der Grazer Volksschule Baiern ist begeistert. "Man glaubt es kaum, aber schon nach zwei Wochen ist der Lärmpegel in den Klassen deutlich zurückgegangen", so die Lehrerin. Nach anfänglichen "Brüll-Testversuchen", achten die Kinder mittlerweile genau auf die Ampel und würden meistens ganz von alleine ruhiger, wenn diese auf Rot stünde.
"Dadurch", sagt Stadtthaler, "ist es uns Lehrern möglich, leiser zu sprechen. Die Aufmerksamkeit in der Klasse steigt so automatisch." Das Projekt läuft noch in diesem Semester, dann wird über eine Fortführung entschieden.
Symbolbild
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