Schon lange hat es keine "härtere" Band aus den USA mit einem "chick singer" mehr an die Spitzen der Charts geschafft. Evanescence machen sich jetzt daran, diesen Trend zu stoppen.
Und mit dem Hit "Bring me to life" aus dem "Daredevil"-Soundtrackist ihnen das auch mehr als gelungen. Jetzt schießt dieBand rund um Fronftrau Amy Lee auch mit ihrem Debüt-Album"Fallen" in den internationalen Charts hoch. In den USA stieg"Fallen" beispielsweise gleich in der Veröffentlichungswochein die Top 5 ein!
Der Mix, den Evanescence auf ihrem Debüt-Silberlingpräsentieren, ist einerseits hochkommerziell, andererseitsaber so geschickt mit dem Deckmäntelchen "Wir sind anders"versehen, dass sich der Erfolg einfach einstellen muss.
An der Oberfläche zeigen Evanescene deutlicheParallelen zu den derzeitigen Chart-Kings von Linkin Park - harmoniebetonteGitarrenriffs, Amys elfenhafte Stimme im Vordergrund, zwischendurchimmer wieder mal rap-artige Einlagen (vor allem auf "Bring meto Life") von Gast-Sänger Paul McCoy (12 Stones). Dann gibtes auf dem Album natürlich auch ruhigere Passagen, von einemschaurig-schön klimpernden Piano begleitet und ohne Zweifelvon der Gothic-Szene beeinflusst (wie ja auch schon der Bandname"Dahinschwinden" und das Albumcover nahelegen).
Getragen wird der Bandsound aber eindeutig vonAmy Lees fast schon feenhaften Vocals. Egal ob die Musik geradehart oder bittersüß ist - ihr Organ liegt immer genaurichtig über den Rhythmen und weiß (vor allem bei vollerLautstärke) schon das eine oder andere Mal absolute Gänsehautstimmungzu verbreiten.
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