Familientragödie
Tourist wirft Sohn in die Tiefe und springt hinterher
Ausland
19.02.2007 21:17
Ein schwedischer Tourist hat auf dem internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv seinen achtjährigen Sohn acht Meter in die Tiefe geworfen und dann Selbstmord begangen. Augenzeugen hätten beobachtet, wie der Mann den Jungen in der Abflugshalle über eine Brüstung warf, teilte ein israelischer Polizeisprecher mit. Sofort danach sei der Tourist hinterher gesprungen und habe tödliche Kopfverletzungen erlitten.
Das Kind sei erheblich verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden, sein Leben sei nicht in Gefahr. Eine Sprecherin des Schiba-Krankenhauses teilte mit, der Zustand des Jungen habe sich stabilisiert.
Das Motiv für die Tat, die sich in den frühen Morgenstunden ereignete, war zunächst unklar. Vater und Sohn hätten zehn Tage in Israel verbracht und seien auf dem Heimweg gewesen, sagte der Sprecher. Einen nach Wien gebuchten Flug hätten sie vor der Tat verpasst.
Eine Sprecherin der schwedischen Botschaft in Tel Aviv erklärte, die Familie des Jungen in Schweden sei informiert worden. Die Mutter sei unterwegs nach Israel. Einzelheiten über den 1959 geborenen Vater wollte sie nicht mitteilen.
Symbolbild
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