Am Mittwoch sagte die Mutter der Schülerin, ihre Tochter wolle nun anstelle des Arrestes doch lieber die zuvor verhängten Arbeitsstunden leisten. "Wir sind hier nicht bei der Sendung 'Wünsch Dir was'", erwiderte Pech. "Der Arrest ist ausgesprochen und Punkt. Irgendwann ist Schluss."
Drei Wochen gefehlt
Nach einer Auflistung des Ordnungsamtes habe das Mädchen im Schuljahr 2005/2006 mehr als drei Wochen unentschuldigt gefehlt, sagte Pech. Daraufhin verhängte die Behörde gegen die damals 15- Jährige drei Bußgelder. Am Ende belief sich die Summe auf mehrere Hundert Euro. "Die Schülerin hat dann selbst den Antrag gestellt, das Bußgeld in Arbeitsstunden umzuwandeln. Ich habe die 37 Stunden so gestaffelt, dass sie problemlos in den Sommer- und Herbstferien abzuleisten waren." Das Mädchen habe später noch um eine Verlegung gebeten, aber auch danach keine Stunden geleistet.
Daraufhin wurde die Schwänzerei ein Fall fürs Gericht. "Der Jugendarrest war das letzte Mittel. Alles andere war ausgeschöpft", betonte Pech. Der Richter hat bereits 2006 zwei einwöchige Arreststrafen wegen Schulschwänzens verhängt.
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