Im Jahr 2000 war die Steyrerin zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Sie hatte für ihren Sohn ein Kilo Kokain aus Tschechien importiert. Und Cannabis aus Holland geholt, aber daheim hatte bereits die Polizei gewartet.
Im Frauengefängnis Schwarzau (NÖ) teilte die „Drogenoma“ ihre Zelle mit einer wegen Raubes verurteilten Steirerin (42) aus Leoben. Als das Duo im Jahr 2002 frei war, soll es seinen „Megadeal“ realisiert haben. Kokain und Haschisch um 1,3 Millionen Euro wurden aus Holland geholt und in der Wohnung der nun in Wien lebenden Steyrerin gelagert. Die Familie der Komplizin organisierte den Verkauf vor allem in der Steiermark. Bei der Verhaftung sagte Margarethe G. dasselbe wie im Jahr 2000, nachdem eine Kugel ihr Auto gestoppt hatte: „Ich hab´s für meinen Sohn getan“. Der 47-jährige Junior ist wegen Raubüberfällen und Drogendelikten zigfach vorbestraft. Derzeit sitzt er wegen Suchtgifthandels in Niederbayern ein…
Foto: SID OOE
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.