Freizeitterroristen
Mutmaßliche Terroristen stellen sich
Ausland
03.02.2007 13:18
Zwei seit 1987 gesuchte mutmaßliche Mitglieder der terroristischen "Revolutionären Zellen" ("RZ") haben sich der deutschen Bundesanwaltschaft gestellt. Die Behörde in Karlsruhe hat am Samstag einen entsprechenden Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" bestätigt.
Das vor 19 Jahren abgetauchte Paar habe gegen Auflagen Haftverschonung bekommen. Trotzdem müssten die beiden mit einem Prozess rechnen.
Die in vier Regionalgruppen organisierten "Revolutionären Zellen" hatten nach Angaben des Bundeskriminalamtes in den Jahren 1973 bis 1987 etwa 200 Brand- und Sprengstoffanschläge verübt.
Im Gegensatz zur "Roten Armee Fraktion" (RAF) bestand die Gruppe zum überwiegenden Teil aus scheinbar "braven" Bürgern, die sich als "Freizeitterroristen" betätigten, schreibt das Magazin.
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