Brand in Spital
Ein Toter bei Feuer in Hamburger Krankenhaus
Nach ersten Ermittlungen der Polizei hat möglicherweise eine geistig verwirrte Frau das Feuer in der Hamburger Klinik gelegt. Die Tatverdächtige sollte noch am Dienstag in die Psychiatrie eingewiesen werden, teilte die Polizei mit. Die 26-Jährige wollte das Krankenhaus gegen den Rat der Ärzte verlassen und wurde in einem Beobachtungsraum der Notfallaufnahme untergebracht. Dort habe sie in der Nacht eine Matratze angezündet. Der zweite am Morgen in der Klinik ausgebrochene Brand ist nach Polizeiangaben nicht auf Brandstiftung zurückzuführen.
Für 74-Jährigen kommt jede Hilfe zu spät
Die Feuerwehr rückte mit 80 Männern an. Die Intensivstation wurde geräumt. Den 74 Jahre alten Patienten konnten die Einsatzkräfte nicht mehr retten, er hatte zu viel giftigen Rauch eingeatmet. 16 Menschen brachten die Helfer in Sicherheit, elf wurden in der Klinik wegen Rauchvergiftung behandelt, fünf weitere wurden auf umliegende Krankenhäuser verteilt.
Nur sechs Stunden später mussten die Helfer wieder ausrücken. "Diesmal war es für uns einfacher", sagte der Feuerwehrsprecher. Das Gebäude war bereits evakuiert, alle Patienten waren seit dem ersten Brand in Sicherheit.
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