Pilger als Ziel
Fast 40 Tote bei zwei Anschlägen im Irak
Ein anderer Attentäter brachte nach Polizeiangaben in Khanagin neun Teilnehmer einer Prozession um. Vier Tote gab es zudem vor einer Moschee im Bagdader Bezirk Bajaa. Hier eröffneten nach Angaben aus Polizeikreisen bewaffnete Männer das Feuer auf Pilger.
Das Ashurafest ist einer der höchsten Feiertage der schiitischen Muslime und wird aus Anlass der Schlacht bei Kerbala begangen. In der Schlacht im Jahr 680 war der Iman Hussein, ein Enkel des Religionsstifters Mohammed getötet worden.
In der Hauptstadt Bagdad beschossen Bewaffnete einen mit Schiiten besetzten Bus, dabei wurden mindestens sieben Menschen getötet. Sieben weitere wurden laut Polizei verletzt. Die Schiiten waren auf dem Weg zu einer Moschee im Stadtteil Kasimiya, wo sie das Ashura-Fest feiern wollten. Vor dem schiitischen Feiertag hatten irakische und amerikanische Soldaten am Montag rund 200 Extremisten getötet. Sie sollen Anschläge auf Pilger in der den Schiiten heiligen Stadt Nadschaf geplant haben.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.