Schockierend

Hygienemängel in dänischen Spitälern

Ausland
29.01.2007 14:17
Schockierendes über den Reinigungsstandard dänischer Krankenhäuser hat ein Test mit falschem Hundekot durch die dänische Zeitung "B.T." zu Tage gebracht. Wie das Blatt berichtet, sind am Kopenhagener Reichshospital braune "Hunde-Hinterlassenschaften" aus Plastik nach mehreren Tagen und zum Teil über eine Woche nach der Platzierung durch "B.T."-Reporter noch nicht beseitigt worden.

Ähnliche Ergebnisse, zum Teil sogar über mehrere Wochen, brachten Testreihen am Universitätskrankenhaus Odense, dem Bispebjerg-Krankenhaus von Kopenhagen, dem Skejby-Krankenhaus in Århus sowie dem Regionskrankenhaus Næstved.

Jeweils am nächsten Tag verschwunden waren die für Kranke höchst gefährlich aussehenden "Hundehaufen" nur im Krankenhaus der Stadt Vejle. Dänemarks Gesundheitsminister Lars Løkke Rasmussen sagte in "B.T.": "Das ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Riesenschweinerei. Ich hätte mir in meinen schlimmsten Fantasien so etwas nicht vorstellen können." 

Alle betroffenen Krankenhäuser entschuldigten sich und gelobten Besserung. "So etwas darf einfach nicht passieren", sagte Eva Gierding von der "Serviceabteilung" im Reichshospital, Dänemarks renommiertestem Krankenhaus.

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