Moschee als Ziel
14 Tote bei Anschlag in Pakistan
Ausland
27.01.2007 19:29
Bei einem Bombenanschlag in der nordpakistanischen Stadt Peshawar sind am Samstag mindestens 14 Menschen getötet und 35 verletzt worden, darunter auch der stellvertretende Polizeichef der Stadt. Die Paketbombe ging laut Polizeiangaben auf einem Marktplatz in der Nähe einer schiitischen Moschee hoch.
Nach Berichten örtlicher Medien handelte es sich vermutlich um einen Angriff auf eine geplante Prozession zum islamischen Trauermonat Muharram, die am Explosionsort vorbeiführen sollte. Nach der Explosion sei der Strom ausgefallen, was die Rettungsarbeiten behindert habe, hieß es.
Bei den meisten Opfern handelte es sich den Angaben der Polizei zufolge um Polizisten und Angestellte der Stadt. Sie wollten die Straße für die Prozession der Schiiten freimachen. Erst am Freitag waren bei einem Selbstmordanschlag auf ein viel von Ausländern frequentiertes Luxushotel in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad zwei Menschen getötet und sieben weitere verletzt worden. Die Regierung machte "Feinde des Staates" für die Tat verantwortlich.
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