Totgeglaubt
Fischer wird Zeuge seiner Beerdigung
Zwei Frauen und zwölf seiner 17 Kinder weinten im Heimatdorf am leeren Sarg, als der Totgeglaubte nach Hause zurückkehrte, berichtete die Zeitung "El Tiempo" am Samstag. "Als ich die Totenwache sah, musste ich weinen", zitierte ihn die Zeitung.
Er sei mit seinem Boot in ein Unwetter geraten und habe die Orientierung verloren, berichtete Córdoba. Erschwerend sei hinzugekommen, dass er wegen seiner Kurzsichtigkeit die Küste nicht habe erkennen können. Er habe so viel Salzwasser getrunken, dass ihm ganz schlecht geworden sei, und ein Hai habe versucht, sein Boot umzukippen.
Einmal sei er so verzweifelt gewesen, dass er sich mit einer Machete die Kehle durchschneiden wollte, sagte der Fischer. Dann aber habe er zur Jungfrau Carmen gebetet, und die habe ihm den richtigen Weg zu dem rettenden Fischerboot gewiesen.
Symbolbild
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