Gerechtes Urteil
Mann ersticht schnarchenden Kollegen
Die Anklage wirft ihm vor, seinen 34 Jahre alten Mitbewohner im September heimtückisch ermordet zu haben. Sein Opfer habe ihm, nachdem es den Apfel geworfen hatte, den Rücken zugedreht, um zu lesen. Daraufhin hat der Angeklagte laut Staatsanwaltschaft mit dem Jagdmesser ohne jegliche Vorwarnung drei Mal mit Wucht in den Rücken gestochen. Dabei sei die Lungenschlagader durchtrennt worden. Der 34-Jährige habe sich noch kurz aufgerichtet und Blut gespuckt, bevor er zusammenbrach.
Der Angeklagte habe die Leiche zugedeckt, dann sei er zu Fuß zu einer Polizeiwache gegangen, wo er sich gestellt habe. Alkohol spielte bei der Tat nach Darstellung der Staatsanwaltschaft keine Rolle. Weder der Angeklagte noch das Opfer waren nach Angaben der Ermittler betrunken.
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