Putschversuch?
CSU will Stoiber angeblich zur Aufgabe bewegen
Der stellvertretende CSU-Vorsitzende Ingo Friedrich solidarisierte sich mit Stoiber. "Für mich ist der Beschluss des Präsidiums geltend. Ich fühle mich an diesen Beschluss gebunden", sagte Friedrich. Die CSU-Führung sagte Stoiber am Montag auch über die Landtagswahl 2008 hinaus Unterstützung zu. Stoibers anschließende Ankündigung, deshalb bis 2013 Ministerpräsident bleiben zu wollen, hatte allerdings heftigen Widerstand der CSU-Landtagsfraktion ausgelöst.
Nach der Eskalation in den vergangenen Tagen habe sich in der Spitze der CSU die Haltung verfestigt, dass Stoiber an der Spitze von Partei und Landesregierung nicht mehr zu halten sei. Zugleich herrsche unter ranghohen CSU-Politikern Einigkeit darüber, dass eine Lösung nur im Einvernehmen mit Stoiber denkbar ist, schrieb die "Süddeutschen Zeitung".
Offenbar habe es bereits die ersten Sondierungen gegeben, wie eine Nachfolge geregelt werden könnte. Nach "SZ"-Informationen ist Parteivize Seehofer ein klarer Favorit für den Posten des CSU-Chefs. Als neuer Ministerpräsident dürfte Innenminister Beckstein die besten Karten haben. Es hätten bereits "Truppenbewegungen" für Beckstein begonnen, hieß es.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.