Sa, 20. April 2019
28.12.2017 17:48

60 Einsätze

Schneefall: Dauereinsatz der Feuerwehren

60 Mal standen Kärntner Feuerwehren von Mittwochabend bis Donnerstagmittag im Schnee- oder Regeneinsatz. Es wurde Lawinenwarnstufe vier ausgerufen. In Oberkärnten führte starker Schneefall zu großen Problemen; in Unterkärnten hingegen kam es aufgrund von Dauerregen zu Muren und Überschwemmungen.

In Spittal führte das Schneechaos zu zwei brenzligen Unfällen: Bei der Westeinfahrt fuhr eine 25-Jährige mit dem Auto gegen einen Baum, der durch die Schneelast umgestürzt war. Ein zweites Mal im Einsatz war die FF Spittal, weil ein Auto in ein Bachbett gestürzt war. Beide Lenker konnten sich unversehrt aus den Fahrzeugen befreien.

Schlimmer getroffen hat es eine Flattacherin. Die 18-Jährige kam mit ihrem Pkw auf der Schneefahrbahn ins Schleudern und prallte gegen den Kleintransporter einer Mallnitzerin. Beide Frauen wurden verletzt.

Viele Passstraßen waren entweder nur mit Ketten befahrbar oder gesperrt. Der Plöckenpass musste kurzzeitig sogar wegen Lawinengefahr gesperrt werden.

Während sich Oberkärntner über den Neuschnee freuten, kam es in Unterkärnten hingegen zu Überschwemmungen. Am stärksten betroffen waren Bad Eisenkappel und Sittersdorf. Muren verlegten dort die Seebergstraße sowie die Ebriacher Landesstraße. Auch im Bezirk Villach-Land mussten Feuerwehren ausrücken: Auf der Drautalstraße in Weißenbach verlegte eine Mure die komplette Fahrbahn.

Serina Babka, Kärntner Krone

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