Do, 25. April 2019
13.01.2018 11:26

krone.at-Test

Fritzbox 7590: Flotter Router mit starker Software

4K-Videos aus dem Internet, Spiele-Streaming im Heimnetzwerk, vernetzte Komponenten im Smart Home: Die Anforderungen der Österreicher an WLAN-Router steigen. Der deutsche Netzwerkprofi AVM will sie mit seinem neuen High-End-Router Fritzbox 7590 erfüllen. Aber wie schlägt sich der Router mit einer Übertragungsrate von bis zu 1733 Megabit pro Sekunde in der Praxis? krone.at hat ihn getestet.
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Gigabit-WLAN ist eine feine Sache, wird aber nicht von allen Routern unterstützt, die heimische Internet-Provider ihren Kunden zur Verfügung stellen. Wer mehr Speed braucht, muss sich also selbst mit einem stärkeren Router versorgen - etwa dem neuen AVM-Topmodell Fritzbox 7590.

Gigabit-Router mit MU-MIMO-Technologie
Das rund 250 Euro teure Gerät hat alles, was man sich von einem modernen Router verspricht. Es funkt nicht nur am langsamen 2,4-Gigahertz-Band mit bis zu 800 Megabit pro Sekunde, sondern auch am 5-Gigahertz-Band mit seiner höheren Reichweite und bis zu 1733 Megabit pro Sekunde. Ein integriertes DSL-Modem ist ebenso an Bord wie eine Telefonanlage für bis zu sechs DECT-Schnurlostelefone.

Das besondere Highlight der Fritzbox 7590 ist aber ihre MU-MIMO-Technologie. Sie ist Gold wert, wenn das Heimnetzwerk von vielen WLAN-Geräten bevölkert ist. Router ohne diese Technik können immer nur mit einem Gerät gleichzeitig kommunizieren, in einem WLAN mit vielen Teilnehmern kommt es dadurch bisweilen zu längeren Wartezeiten, bis das jeweilige Gerät an der Reihe ist. Mit MU-MIMO-Technologie ist dagegen die Kommunikation mit mehreren Geräten gleichzeitig möglich.

Auch unter Last noch sehr reaktionsfreudig
Im Test offenbarte sich dieser Vorteil durch insgesamt sehr flotte Reaktionszeiten. Auch bei hoher Netzwerkauslastung - etwa, wenn ein PC Dateien herunterlädt, gleichzeitig ein Multi-Room-Audiosystem Musik abspielt und noch zwei Smartphones im Internet surfen - blieb das Tempo hoch und die Wartezeit bei Netzwerkanfragen gering. Auch die hohe Reichweite wusste zu gefallen: Das Signal der Fritzbox 7590 reichte im Test problemlos, um - mittig platziert - eine ganze Etage im typischen Wiener Altbau abzudecken.

Gut gefallen hat uns auch der Funktionsumfang: Die Fritzbox 7590 verfügt über einen DLNA-Server, kann also netzwerkfähige Stereoanlagen mit Internetradio, Videos oder Musik aus dem Heimnetzwerk zu versorgen. Das zu streamende Material kann dabei auf externen Festplatten deponiert werden, die über einen der zwei USB-3.0-Ports an der 7590 angeschlossen werden. Wer mag, kann auf diesem Weg auch einen Netzwerkspeicher (NAS) einrichten und dann vom PC darauf zugreifen.

Aufgeräumte Software, intuitive Einrichtung
Die Einrichtung solcher Finessen klappt ausgesprochen intuitiv, was an der aufgeräumten Software am Router liegt. Alle Funktionen sind über das Web-Interface intuitiv auffindbar und gut erklärt, wodurch auch Laien Funktionen wie Port-Priorisierung, WLAN-Zeitschaltungen und VPN-Verbindungen nutzen können. Auch der Diagnose-Bereich ist gut gelungen, gibt übersichtlich Auskunft über die aktuelle Netzwerk- und Router-Auslastung, die verbundenen Geräte und die Übertragungsraten.

Haptik und Verarbeitung der Fritzbox 7590 passen: Der Router kommt im unaufdringlichen weiß-roten Plastikchassis daher, ist sauber verschraubt und macht insgesamt einen soliden Eindruck. Es gibt eine Aufhängung zur Wandmontage, die Hitzeentwicklung hält sich auch unter Last in Grenzen.

Fazit: AVM hat mit der Fritzbox 7590 ein ausgesprochen potentes Herzstück für das Heimnetzwerk im Sortiment. Der Router überzeugt mit großem Funktionsumfang, hohem Tempo und zugänglichem Benutzerinterface. Er ist für Nutzer, die kein integriertes Modem und keine Telefonanlage brauchen, aber auch fast ein bisserl zu viel des Guten: Reine WLAN-Router mit hohem Tempo und MU-MIMO-Technologie findet man auch für den halben Preis einer Fritzbox 7590.

Dominik Erlinger
Dominik Erlinger

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