Drei Firmen pleite

Bruckmüller-Insolvenz weitet sich aus

In der Gerüchteküche hatte es zuletzt bereits heftigst gebrodelt, seit heute ist es offiziell: Nachdem Anfang November vier Firmen von Reifenhändler Bruckmüller Insolvenz angemeldet hatten, wurde nun bei drei weiteren Unternehmen der Gruppe ein Sanierungsverfahren eröffnet.

Wenige Tage vor Weihnachten spitzt sich die Situation bei Reifenhändler Bruckmüller weiter zu. Bei den vier Firmen des Familienunternehmens, die Anfang November in die Insolvenz geschlittert waren, wurde der Mitarbeiter-Stand drastisch reduziert, um die Betriebe fortführen zu können - wir berichteten. Nun sind drei weitere Bruckmüller-Firmen zahlungsunfähig. Für die Werkstätten in Asten, Wals-Siezenheim und Wien wurden am Landesgericht Steyr Sanierungsverfahren eröffnet, berichtet der Gläuigerschutzverband Creditreform.

7,4 Millionen Euro Verbindlichkeiten
Betroffen sind davon 100 Gläubiger und insgesamt 26 Beschäftigte. Die Höhe der Verbindlichkeiten für diese drei Firmen belaufen sich auf 7,4 Millionen Euro.

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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