Riskante Kost
Mindestens vier Japaner an Reisknödel erstickt
Ausland
02.01.2007 13:04
In Japan sind auch in diesem Jahr wieder Menschen an den traditionellen "O-Mochi"-Reisknödel zum Neujahrsfest erstickt. Bis Dienstag hätten vier ältere Männer den Genuss der klebrigen Bällchen aus gestampftem Reis nicht überlebt, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo.
Allein in der Haupstadt Tokio mussten 14 weitere Menschen im Alter zwischen 65 und 91 Jahren ins Krankenhaus gebracht werden, weil ihnen die Neujahrs-Spezialität im Hals stecken geblieben war. Sieben von ihnen seien bewusstlos und in einem kritischem Zustand, hieß es.
Immer wieder bleiben vor allem alten Menschen die extrem klebrigen Bällchen im Hals stecken, weil diese zu viel in den Mund nehmen oder den Reis nicht ausreichend zerkauen. Obgleich jeder in Japan die "Gefahr" kennt, will niemand auf die "O-Mochi" verzichten. Die Feuerwehr rät älteren Menschen immer wieder, die Reiskuchen in kleine Stücke zu zerschneiden. "Opfern" der Reisbällchen wird mitunter mit dem Staubsauger zu Leibe gerückt - was zusätzliche Gesundheitsrisiken birgt.
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrowAbspielen
closeSchließen
expand_moreAufklappen
Loading...
replay_10Vorige 10 Sekunden
skip_previousZum Vorigen Wechseln
play_arrowAbspielen
skip_nextZum Nächsten Wechseln
forward_10Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Ausland
02.01.2007 13:04
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.