Frieden in der Welt
Papst betet für den Frieden in der Welt
Unter Verweis auf die Schäfer von Bethlehem, die das Jesuskind in der Krippe besuchten, fragte das katholische Kirchenoberhaupt: "Wie kann man nicht erneut auf die dramatische Situation schauen, die das Land kennzeichnet, in dem Jesus geboren wurde?" Ein Friedensabkommen müsse auf dem Respekt vor der Würde und den Rechten jedes Menschen basieren, mahnte der Papst.
Angesichts der Gefahren für den Frieden, der Ungerechtigkeit und Gewalt in vielen Teilen der Welt, der andauernden bewaffneten Konflikte und der Gefahr des Terrorismus sei es "mehr als notwendig", sich gemeinsam für den Frieden einzusetzen, fügte Benedikt XVI. hinzu.
Auch das Oberhaupt der Weltorthodoxie, der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I., und der Moskauer Patriarch Alexi II. brachten in ihren Botschaften an die orthodoxen Gläubigen und an die Weltöffentlichkeit ihre tiefe Sorge über die Lage im Nahen Osten zum Ausdruck. Die "tragischen Ereignisse im Heiligen Land" seien besonders schmerzvoll. Dort, wo vor zweitausend Jahren die Engel bei der Geburt des Erlösers den Frieden verkündet hätten, fließe das Blut von schuldlosen Menschen.
Der Wiener Erzbischof Kardinal Schönborn forderte in seiner traditionellen Silvesteransprache, dass der Sonntag in Österreich Ruhetag bleiben müsse.
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