Das Innviertler Ehepaar hängt sehr am Stubentiger und grämte sich daher sehr, als der semmelblonde „Pauli“ eines Tages nicht mehr nach Hause kam und die fieberhafte Suche nach ihm erfolglos blieb.
Dann das „Weihnachtswunder“ am 23. Dezember, auf den Tag genau fünf Wochen nach dem Verschwinden des Katers. Der Nachbar ging zum Basteln in den warmen Heizraum - und hörte aus dem Silo jämmerliches Miauen, verständigte sofort „Paulis“ Besitzer.
Mit der Stichsäge schnitt er dann eine Öffnung in die Bretterwand am Fuß des vier Meter hohen Silos, Ferdinand Pointner hob den abgemagerten Kater heraus. „Irgendetwas bei den Hackschnitzeln hatte sich verspießt, sodass ein kleiner Hohlraum entstand und er Luft bekam“, ist das Herrl überzeugt. Nach einer Infusion wegen Austrocknung ist „Pauli“ wieder putzmunter. Und auch der Tierarzt staunte: „Unglaublich, dass er ohne Wasser länger als zwei Wochen überlebte!“
Foto: Hannes Markovsky
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