Mo, 16. Juli 2018

Kurioses Problem

20.11.2017 17:38

"Zu viel" Geld blockiert die Tramplanungen

Ein ungewöhnliches Problem ist bei der Planung für die Regiotram zwischen Linz und Pregarten aufgetaucht. Die an der Trasse liegenden Gemeinden wollen bei der Planung mitzahlen, damit die Umsetzung schneller geht. Aus dem Büro des Gemeindereferenten kam dazu aber ein Nein.

Von einem "Planungschaos" zwischen Schwarz und Blau spricht der grüne Verkehrssprecher und Landtagsabgeordnete Severin Mayr. Bei der Finanzierung der neuen Regiotram, die Linz, Gallneukirchen, Engerwitzdorf, Wartberg, Unterweitersdorf, Hagenberg und Pregarten verbinden soll, hätten sich nämlich die Anrainergemeinden beteiligen können und wollen.

Gemeinden wollen Projekt beschleunigen
"Freiwillig, weil wir Interesse an der raschen Umsetzung dieser Bahn haben", wie Engerwitzsdorfs Bürgermeister Herbert Fürst (VP) betont. Jede der Gemeinden soll einen gewissen Anteil zu den Planungskosten von gesamt rund 288.000 Euro beisteuern. Während das mit der Schiene OÖ GmbH und FP-Verkehrslandesrat Günther Steinkellner so abgesprochen schien und bereits die ersten Gemeinden ihre Beschlüsse in den Gremien gefasst haben oder es demnächst vorhaben, hat sich nun Gemeindereferent Max Hiegelsberger (VP) zu Wort gemeldet.

"Finanzierung nicht Gemeindeaufgabe"
Es wäre nämlich nicht Aufgabe der Gemeinden, dafür Geld auszugeben.
Zwischen Hiegelsberger und Steinkellner soll es deshalb ein Treffen geben.

Simone Waldl, Kronen Zeitung

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