Delfin-Attacke
Delfin verletzt Touristin in Neuseeland schwer
Ein Sprecher der örtlichen Küstenwache bezeichnete die Delfin-Attacke vor Slipper Island als "unabsichtlich". Das Boot habe sich genau an der Stelle befunden, wo das Tier aus dem Wasser geschossen sei. Der etwa drei Meter lange Große Tümmler verschwand nach dem Unfall wieder im Meer.
Experten zeigten sich erstaunt über den Angriff. Delfine gelten als ausgesprochen friedliche Meeressäuger. "So ein Unfall ist seltener, als vom Blitz getroffen zu werden", sagte die Biologin Liz Slooten von der Otago-Universität dem "New Zealand Herald".
Slooten erforscht seit zwei Jahrzehnten das Verhalten der Meeressäuger. Dass ein Delfin einen Menschen verletzt oder gar tötet, passiere einmal in 100 Jahren, sagte sie. In der Nähe von Menschen seien die Tiere selten aggressiv, doch könnten sie durch zu viele Boote im Wasser aufgeregt werden.
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