Do, 18. Oktober 2018

SORA-Umfrage:

12.11.2017 12:39

Jeder Zehnte verschließt sich der digitalen Welt

Die Digitalisierung des Alltags ist bei den Österreichern angekommen, fast 90 Prozent sehen sie als allgegenwärtig und unaufhaltsam. Trotzdem verschließt sich jeder zehnte Österreicher der digitalen Welt, geht aus einer Umfrage des Sora-Institutes im Auftrag der Telekom Austria unter 800 Personen hervor.

35 Prozent der Männer orten durch die Digitalisierung mehr Vorteile, 16 Prozent hingegen mehr Nachteile. Bei den Frauen stehen 38 Prozent der Digitalisierung positiv gegenüber, 19 Prozent bereitet sie Sorgen. Am stärksten ist das schlechte Gefühl bei Frauen über 40 Jahren und bei Personen mit Lehrabschluss.

Jeder zehnte verschließt sich der digitalen Welt
Günther Ogris, Managing Partner von Sora, hat vier Typen für die Digitalisierung ausgemacht: Den informierten optimistischen Allrounder, der 47 Prozent der Bevölkerung vertritt. 24 Prozent entsprechen demnach den Typ des hinterfragenden, abwertenden Users. 19 Prozent ordnet er als überforderte User ein, zehn Prozent würden sich überhaupt der digitalen Welt verschließen.

Dass die Digitalisierung auch den Arbeitsplatz sicherer macht, glauben nur die Wenigsten. 34 Prozent haben sehr große Sorgen, dass Jobs verloren gehen, 38 Prozent sind sich zumindest ziemlich sicher. Wichtigste Anlaufstelle bei Fragen zur Digitalisierung ist die Familie, gefolgt von Freuden und dem Internet. Immerhin vier Prozent der Befragten meinten, keine Unterstützung zu brauchen.

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